Naturheilpraxis Heilpraktiker und Diplom Biologe Reza Hajibashi

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Phytotherapie basiert auf einem Wissen, dessen Wurzel tausende von Jahren alt ist. Bei der Phytotherapie verwendet man Stoffe, die aus vollständigen oder Teilen von Pflanzen (Blätter, Früchte, Samen, Stengel oder Wurzel) sind.

Von den Hochkulturen ging das alte Wissen und deren Erfahrungen an Römer und die Griechen über. Durch orientalistische Gelehrte und die europäischen Klostergärten des Mittelalters ist dieses Wissen bis heute weitergetragen worden.

Phytotherapie ist in einen rationalen und einen traditionellen Bereich verzweigt. Für die traditionelle Phytotherapie gibt es zwar keinen wissenschaftlichen Nachweis, jedoch viele Jahre praktische Erfahrungen.

Bei der rationalen Phytotherapie werden die einzelnen Arzneien, wie synthetische Medikamente untersucht und erforscht.

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Die Blüten von Weißdorn (Crataegus laevigata): sowohl die Kommision E, als auch die
ESCOP befürworten die Anwendung des Weißdorns bei nachlassender
Leistungsfähigkeit des Herzens (Herzinsuffienz der Stadien I und II, bei nervösen
Herzbeschwerden und zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktionen.

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Die Blüten von Johanniskraut (Hypericum perforatum): Kommission E und ESCOP
befürworten die innerliche Anwendung bei milden bis mittelschweren Depressionen,
die Kommision E empfielt außerdem die äußerliche Anwendung öliger Zubereitungen
bei Verletzungen und Verbrennungen.